Donnerstag, 21. August 2014

Reigen


gefüllte Körbe
erhalten, weiter reichen,
leichtfüßig, im Tanz

(Haiku und Foto von Maria, die Säule steht auf dem historischen Friedhof in Weimar)

Donnerstag, 14. August 2014

Books and Roses




What is in a book?
The - oh - sweet smell of a rose
In Julia's hand



... the lines of this Haiku came to me because I - by chance - found again the lines in Shakespeare's "Romeo and Juliet":
Juliet:
What's in a name? that which we call a rose
By any other name would smell as sweet
...
it's just that "Juliet" is a "Julia" with me

The pictures show a scene at the Historic Graveyard in Weimar and a rose at Goethe's garden house in Weimar, Germany.


- Maria -

Freitag, 8. August 2014

Two


Two is more than one
Two is more than one plus one
Two form a system








(Haiku and pictures by Maria)

Donnerstag, 24. Juli 2014

Shielded * Abgeschirmt




Shielded from the noise
There is a bright and light place
The gate is moving

*

Abgeschirmt vom Lärm
Gibt es einen hellen Ort
Das Tor bewegt sich


(the picture shows a patio in Hamburg, Germany,
picture and haiku by Maria)

Freitag, 18. Juli 2014

A Warm Summer Day




A warm summer day
Just before the harvesting
Time is standing still





I took these pictures at the lovely garden café "Thee en zo", it's near Winterswijk (Netherlands), an absolutely wonderful place!
The pictures of the welcome-sign, of the summer flowers and of the "Do-it-yourself"-flowerpot on the right hand side here were taken there as well.
http://www.tuintjetheeenzo.nl
More pictures of "Thee en zo" are on my site about my quilts:
(posted also today, July 18, 2014) 
(Maria)



Donnerstag, 3. Juli 2014

Später Nachmittag




Später Nachmittag
Der Tisch ist schon abgedeckt
Lachen klingt noch nach


(von Maria,  Foto zeigt einen Tisch in Herders Hausgarten in Weimar)

Montag, 30. Juni 2014

Flower Garden



A flower garden
Someone has created it
A long time ago


(by Maria, picture shows a flower bed at the Botanical Gardens in Jena, Germany)

Freitag, 27. Juni 2014

Gießkannen, Fotos und ein Haiku




Alte Gießkannen
Ich fülle sie mit Wasser
Und trage sie fort









(Die Gießkannen habe ich auf dem Historischen Friedhof in Weimar gefunden.)

Montag, 9. Juni 2014

A Good Team


We are a good team
You give me bits and pieces
I form a pattern

We are a good team
I give you bits and pieces
You form a pattern




(Haiku and pictures by Maria)

Dienstag, 13. Mai 2014




drops and diamonds
shimmering emerald green
fallen from the sky



(haiku and pictures by Maria)

Montag, 5. Mai 2014

Das kleine rote Haus


Das kleine rote Haus
(eine alte und beinah wahre Geschichte für Kinder)

Es war einmal ein kleines rotes Haus.
Es hatte ein grün bemoostes Dach und 54 winzig kleine Fenster.
Das kleine rote Haus mit dem grünen Dach und den vielen winzig kleinen Fenstern stand in einem winzig kleinen Wald auf einer kreisrunden winzig kleinen Lichtung.
In diesem kleinen roten Haus wohnte eine kleine Elfe. Sie liebte ihr kleines rotes Haus und legte Wert darauf, jeden Tag einmal aus jedem ihrer 54 Fenster hinaus zu schauen. Sie lebte jeden Tag so leicht und beschwingt, dass sie das Wort "Sorge" gar nicht kannte.
Daher musste sie einmal nachfragen, als der kleine alte Troll, der sie an einem sonnigen Morgen in ihrem kleinen roten Haus besuchen kam, mit einem traurigen Blick sagte:
" Ich habe eine ganz große Sorge."
"Sorge? Was ist das? Wieso tanzt und singst du nicht mit mir und freust dich, dass die Sonne scheint?"
Der kleine alte Troll seufzte so laut er konnte. "Ich glaube, wir müssen umziehen, kleine Elfe."
"Umziehen? Wie meinst du das?" wunderte sich die kleine Elfe und strich ihre schimmernden Schmetterlingsflügel glatt. Allmählich begann sie sich über den kleinen alten Troll zu wundern. Gewöhnlich erzählte er ihr eine fabelhafte Geschichte über kleine lustige Tiere und brachte ihr eine kleine frisch gepflückte Blume mit. Aber heute blieb die winzig kleine Vase auf ihrem winzig kleinen Holztischchen leer und eine lustige Tiergeschichte hatte sie auch noch nicht gehört.
Der kleine alte Troll nahm seinen winzigen Strohhut ab und drehte ihn verlegen hin und her. Wieder seufzte er laut. Er schaute in den Himmel und meinte dann mit leiser Stimme: "Gestern in der Nacht habe ich gesehen, wie die hässliche Hexe Donnawetta einen verwunschenen Schlüssel in unseren tiefen Brunnen geworfen hat. Und als ich heute morgen meinen Becher am tiefen Brunnen mit Wasser füllen wollte, war kein Wasser mehr darin. Stell dir vor, im ganzen Wäldchen kein Wasser mehr! Ich bin durstig, kleine Elfe, und du wirst auch bald durstig werden, und die Blumen und Bäume in unserem kleinen Wald auch. Was, wenn wir sie nicht mehr mit dem wunderbaren Brunnenwasser gießen können? Du weißt, in unserem Wäldchen regnet es nie!"
"Regnen, was ist das?" fragte die kleine Elfe erstaunt. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis der alte kleine Troll der kleinen Elfe alles erklärt hatte. Schließlich wurde die kleine Elfe ganz still und nachdenklich.
Aber dann ging sie erst einmal zum winzig kleinen Holztischchen und gab dem alten kleinen Troll aus der kleinen Blumenvase zu trinken.
Sie selbst nahm ein paar Tautropfen vom Grashalm, der im Schatten ihres kleinen roten Hauses wuchs.
"So, kleiner alter Troll," sagte sie dann mit einem aufmunternden Lächeln, "jetzt werden wir überlegen, wie wir den verwunschenen Schlüssel aus dem tiefen Brunnen holen!"
Der kleine alte Troll nickte. Nebeneinander saßen sie auf der winzig kleinen Holzbank vor dem kleinen roten Haus und dachten nach. Sie dachten lange nach. Die Vögel zwitscherten heute nicht, und die Ruhe um sie herum machte ihnen ein ganz kleines bisschen Angst.
Schließlich sagte die kleine Elfe:" Ich muss heute noch durch jedes meiner 54 winzig kleinen Fenster schauen - ich bin gleich wieder zurück, kleiner alter Troll." Der kleine alte Troll aber antwortete nicht, er war vor Erschöpfung eingeschlafen.
Die kleine Elfe ging in ihr kleines rotes Haus, breitete ihre Schmetterlingsflügel aus und flatterte an jedem ihrer 53 winzig kleinen Fenster vorbei und sie erfreute sich an dem Ausblick auf Blumen und Bäume des winzig kleinen Wäldchens. 
Das 54. Fenster aber, ganz oben in der Dachstube, war ein ganz besonderes Fenster. Es bestand aus leuchtendem Zauberglas, und aus diesem 54. winzig kleinen Fenster konnte die kleine Elfe bis in den Hexenwald schauen.
Als sie nun oben im Dachgiebel aus dem 54. und allerkleinsten ihrer winzig kleinen Fenster schaute, sah sie die hässliche Hexe Donnawetta in der Ferne ihre Flugübungen auf dem Besen machen. Vögel hatten der kleinen Elfe einmal erzählt, dass Donnawetta noch nicht alle Hexenprüfungen bestanden hatte - offenbar war das Fliegen auf dem Besen auch nicht Donnawettas Stärke. Die kleine Elfe konnte erkennen, dass sie bei jedem Windstoß gefährlich schwankte.
Plötzlich hatte die kleine Elfe eine Idee.
Sie nahm ihren sternesprühenden Zauberstab aus der Tasche ihres Elfenkleides und in dem Moment, als sie sah, wie die hässliche Hexe Donnawetta auf ihrem Besen über den in der Ferne liegenden großen Hexen-See flog, ließ sie eine funkelnde, riesengroße Fontäne sprühenden Sternenstaubes aus dem Schornstein ihres kleinen roten Hauses aufsteigen.
Die hässliche Hexe Donnawetta erschrak fürchterlich, strampelte und fuchtelte auf ihrem Besen, verlor mit einem lauten Schrei das Gleichgewicht und stürzte kopfüber mit einem ohrenbetäubenden Kreischen in den See.
Die kleine Elfe konnte aus ihrem 54. Fenster im Dach ihres kleinen Hauses alles beobachten und freute sich. Doch dann sah sie die verzweifelt um sich schlagende, planschende hässliche Hexe Donnawetta, die offensichtlich auch das Schwimmen nicht beherrschte.
Sie öffnete das Dachfenster und rief den großen Uhu, der im benachbarten großen Wäldchen in einem großen Baum in seiner Höhle schlief. Nach dem vierten Elfenruf wurde er wach, ließ sich alles erklären und rappelte sich dann auf - noch etwas verschlafen, das war wirklich nicht seine Zeit -, um zum Hexen-See zu fliegen und die hässliche, kreischende Hexe Donnawetta aus dem Wasser zu fischen.
Als der große Uhu mit der triefnassen, strampelnden und kreischenden hässlichen Hexe Donnawetta im Schnabel vor dem kleinen roten Haus landete, standen die kleine Elfe und der durch den Lärm wieder erwachte kleine alte Troll schon erwartungsvoll bereit. Sie baten den Uhu, die schimpfende, zappelnde und nasse hässliche Hexe Donnawetta nicht eher loszulassen, als bis sie den verwunschenen Schlüssel aus dem tiefen Brunnen heraus gehext hätte. 
Die hässliche Hexe Donnawetta musste mehrere Zaubersprüche ausprobieren, bis sie den richtigen fand. Aber endlich kam der verwunschene Schlüssel auf sie alle zu geschwebt und landete sanft in der winzig kleinen Hand der kleinen Elfe.
Die kleine Elfe steckte den verwunschenen Schlüssel in das Schloss der kleinen Tür ihres kleinen roten Hauses und plötzlich hatten alle ihre 54 winzig kleinen Fenster funkelnde Sterne auf ihren Fensterscheiben, genau das hatte sie sich insgeheim schon immer gewünscht.
Der große Uhu ließ endlich die strampelnde hässliche Hexe Donnawetta los, so dass sie plumpsend zu Boden fiel. Wütend und nass und besenlos wie sie war, musste sie nun den ganzen Weg bis zu ihrer in der Ferne im Hexenwald liegenden Hütte zu Fuß gehen. 
Alle Bewohner des kleinen und des großen Waldes wussten aber nun, dass die hässliche Hexe Donnawetta ihnen nichts mehr anhaben konnte. In Gegenden, in denen Häuser mit sternenfunkelnden Fenstern zu finden sind, sind Hexenflüche machtlos. 
Der Uhu gähnte und flog zurück auf seinen großen Baum, schlüpfte in seine Höhle, zupfte sein Gefieder zurecht und fiel wieder in einen tiefen Schlaf.
Der alte Troll seufzte erleichtert, setzte seinen winzigen Strohhut auf und ging mit der kleinen Elfe zum tiefen Brunnen. Sie füllten ihre kleinen Becher mit perlendem, wunderbarem Brunnenwasser und tranken bis sie nicht mehr durstig waren. Danach füllten sie die kleine Blumenvase mit kühlem Wasser, pflückten eine kleine Blume und stellten sie in die kleine Vase.
Sie setzten die kleine Blumenvase auf das kleine Holztischchen und der kleine alte Troll nahm wieder Platz auf der kleinen Holzbank vor dem kleinen roten Haus mit dem grünen Dach und den 54 winzig kleinen sternenfunkelnden Fenstern. 
Die kleine Elfe ging ins Haus und kam mit einer kleinen Schreibfeder und einem kleinen Blatt Papier zurück. Gemeinsam saßen sie nun auf der kleinen Holzbank und überlegten, wie sie beginnen sollten. Dann schrieb schließlich die kleine Elfe in wunderschön geschwungener Schrift:
"Liebe hässliche Hexe Donnawetta,
wir möchten dich einladen," ….
aber das ist eine andere Geschichte.

von Maria



Freitag, 25. April 2014

Arbor Day, Tag des Baumes


on my long way home
in the shade under a tree
a bench awaits me


(Haiku and picture by Maria)

Mittwoch, 23. April 2014

World Book Day Today!


a book in my hands
a crate on Treasure Island
I open it now




Haiku and picture by Maria,
the book shown here is "The Signature of All Things" by Elizabeth Gilbert,
a wonderful book!

Donnerstag, 3. April 2014

Finde einen Regenbogen / Find a Rainbow




Mein Kalender sagt, heute ist "Finde-einen-Regenbogen-Tag". Das gefällt mir! 
Ich habe mal versucht, dazu ein Doppel-Haiku zu schreiben.


nicht gegen das Licht
in dunkle Wolken schauen
ich erkenne ihn
den Regenbogen
wenn das Licht hinter mir strahlt
manchmal sind es zwei


My calendar says today is "Find-a-Rainbow-Day".
I like that a lot! I tried to write a double Haiku about that.


where is the rainbow?
don't search for it in the light
study the dark clouds
the light supports you
while you turn to the darkness
sometimes there are two





(pictures and Haiku by Maria)


Mittwoch, 26. März 2014

Sich auf den Weg machen


 Sich auf den Weg machen

Alte Pfade verlassen
Neue Wege beschreiten

Sich auf den Weg machen

Türen schließen
Türen öffnen

Sich auf den Weg machen

Zurückblicken
Nach vorne schauen

Sich auf den Weg machen

- von Karola



(Foto: von Karola)

Back Then




A green Ginkgo leaf
In eighteen hundred fifteen
Goethe was in love

(by Maria)


(See Goethe's lovely poem "Ginkgo Biloba", written for Marianne von Willemer.


Dienstag, 23. April 2013

A Book in My Hands


A book in my hands:
My life is a good story.
I am the reader.

(by Maria)




Dienstag, 25. Dezember 2012

Christmas



Old December days
golden flames in starlit skies
newly born sunlight


(by Maria)

Samstag, 12. Mai 2012

Wachsendes Glück


Wachsendes Glück
Ein Wüstenfuchs jagte eine Wüstenspringmaus, fraß, vergrub einige Reste für später, und genoss den Rest des Tages.
Ein anderer Wüstenfuchs hatte Angst früher oder später zu verhungern.
So jagte er an einem Tag 9 Wüstenspringmäuse, fraß so viel er konnte, wurde müde, musste nun aber für die anderen toten Wüstenspringmäuse einen Kühlschrank organisieren. Rastlos durchstreifte er die Wüste bis zum späten Abend, immer auf der Suche nach einem Kühlschrank.
Um Mitternacht, immer noch erfolglos, war er so traurig und erschöpft, dass er in einen traumlosen, unruhigen Schlaf fiel.
Der eine Wüstenfuchs erwachte am nächsten Morgen erfrischt und munter. Er wusste, er würde gleich wieder eine Springmaus fangen. Und so kam es.
Der andere Wüstenfuchs erwachte spät. Er war verwirrt und spürte noch mehr Angst als vorher, weil die 8 toten Springmäuse anfingen in der Mittagssonne zu verrotten und er noch immer keinen Kühlschrank organisiert hatte. 
Gleichzeitig überlegte er, ob er noch mehr Springmäuse jagen müsste, weil jeder wusste, dass schlechte Zeiten bevorstanden.
In seiner Meute suchte und fand er Verbündete.
Mit der Zeit entwickelten sie einen Wüstenfuchsstaat, der darauf gründete, möglichst viele Wüstenspringmäuse zu jagen, zu horten und zu kühlen und einigen Berechtigten den Zugang zu den gefüllten Kühlschränken zu gestatten.
Einige Jahre später:
Springmäuse waren beinah ausgestorben. Viele Wüstenfüchse hungerten.
Der erste Wüstenfuchs ist kein Staatsbürger geworden. Er fand immer genug zu essen, auch Früchte und Knollen, spürte aber mit der Zeit, dass seine Kräfte nachließen, dass sein Ende nahte und er war einverstanden. Eines Abends legte er sich in den Schatten eines Baumes und schlief für immer ein. Einige seiner Gefährten waren bei ihm.
Der andere Wüstenfuchs ist Chef eines Kühlschrankverteilungsunternehmens geworden. Er war immer noch ängstlich, aber nun auch krank und fett (das Jagen übernahmen nun andere) und süchtig nach seltenem Springmausschmalz. Er starb eines Tages an seinem Affenbrotbaumschreibtisch, weil sein Herz einfach stehen blieb.
Er wurde in dem von ihm gegründeten Fuchsstaat schnell ersetzt und nicht vermisst. Aber eine Plakette mit seinem Porträt schmückte nach seinem Tod nun jeden Kühlschrank, den es übrigens für Berechtigte jetzt auch schon in der hippen Version XXL A 430b gibt, und im August ist wieder Sommerschlussverkauf in der Wüste. 
Viele Jahre später:
Die, die sich noch an den ersten Wüstenfuchs erinnern konnten, bedauerten den Mangel an allem. Sie hatten die Idee, ein System des "wachsenden Glücks" zu entwickeln.
Sie glaubten nicht an getrennte Staaten, wollten aber auch nicht Staatsbürger des alten Staates sein. Sie sannen auf Wege der Gemeinsamkeit mit allen Wüstenfüchsen, ohne dass sie die Regeln des alten Staates übernehmen mussten. 
Als erstes suchten sie das Gespräch mit "den anderen" über Möglichkeiten der Oasengestaltung. 
Daneben fanden sie innerhalb ihrer Gruppe Wege der Herstellung von Dingen, die satt machten. Dazu legten sie Gärten vielfältiger Art an. Sie boten an,  ihre Früchte und Knollen mit "den anderen" zu teilen. Diese aber fühlten sich bedroht, befürchteten den Verlust von Wüstengrundstücken und lehnten "die Gärtner" ab, bildeten sogar Anti-Gärtner-Kampfgruppen. Trotz vieler Rückschläge gaben die Gärtner aber nicht auf und fuhren fort, zu gärtnern und ihre Früchte mit allen zu teilen, denen sie schmeckten.
"Die anderen" aber wurden mehr und mehr ratlos, müde und hungrig. Es gab keine Springmäuse mehr zu jagen. In der Wüste stapelte sich der Kühlschrankschrott. 
In "den anderen" wuchs die Angst vor der endgültigen großen Katastrophe und die Sehnsucht nach den saftigen Früchten der noch kleinen Oasengärten. Sie fingen an, die Gärten auszurauben. Sie nahmen und fraßen alles, dessen sie habhaft werden konnten. Nach jedem dieser Raubzüge wurden die Jäger krank, weil sie zu viel auf einmal und auch Unreifes fraßen. Tonnen geraubter Früchte verrotteten in der Wüstensonne; die modernsten Kühlschränke des Staates halfen nichts, denn diese Früchte wurden im Kühlschrank nur noch schneller welk.
Die Gärtner ließen sich nicht beirren. Sie bauten neue Gärten an.
Die Jägerfüchse gingen schließlich auf das Angebot der Gärtnerfüchse ein, gemeinsam ein Oasensystem zu gründen und zu entwickeln. Dort sollte jeder Fuchs und jede Füchsin Mitglied sein, in der Fürsorge der Gemeinschaft leben und das Recht haben auf die Gestaltung eines eigenen Oasengartens von frühester Kindheit an.
Und so kam es.


Sehr viel später:
Niemand will mehr Kühlschränke in der Wüste verteilen. Es gibt keinen Mangel mehr. Niemand kennt den Unterschied zwischen Berechtigten und Unberechtigten.
Niemand hat Angst zu verhungern, weil nun viele Gärten blühen.


- Maria



 


...well, I tried to translate my story into English... please excuse any mistakes!



Increasing Bliss
A desert fox caught a gerbil, ate it, buried the leftovers and enjoyed the rest of the day.
Another desert fox worried about starving to death, sooner or later.
So one day he caught 9 gerbils, ate as much as he could, became tired, but felt the need to arrange for a refrigerator to keep fresh the other dead gerbils. Restlessly he roamed through the desert until evening came, all the time searching for a refrigerator.
At midnight, having been unsuccessful, he was so sad and exhausted that he fell into a dreamless, troubled sleep.
The first desert fox woke up the next morning and felt fresh and lively. He knew he would catch a gerbil soon again, and so it happened.
The other fox woke up late. He felt confused and more worried than ever before, because the 8 dead gerbils were beginning to spoil in the midday sun and he still hadn't been able to arrange for a refrigerator.
Also he wondered whether he could catch more gerbils because - as everyone knows - times are getting worse and worse.
He was searching for allies among the members of his pack and he found them.
As time went by they founded a state with a government that was based on the idea to catch, hoard and cool as many gerbils as possible and to grant authorized personnel access to the filled refrigerators .
Some years later:
Gerbils were nearly extinct. Many foxes were starving.
The first fox did not become a citizen. He always found enough to eat, fruit and tubers also, but as time went by he felt his strength was vanishing, his end was coming, and he consented to die. One evening he lay down in the shadow of a tree and passed away. Some of his friends were with him.
The other fox became the CEO of a refrigerator-distributing-company. He still felt anxious, but now he was sick and fat also (others did the hunting now), plus he was an addict for rare gerbil dripping. One day he died at his baobab-desk, his heart simply stopped beating.
The state he had been the founder of replaced him quickly and noone missed him. However,  a plaque with his portrait is adorning every refrigerator since then, - by the way, it is available to authorized personnel in the hip version XXL A 430b now and don't miss the special desert summer sales in August.
Many years later:
Those who had good memories of the first fox, mourned over the shortage of everything everywhere. They got the idea to develop a system of "increasing bliss".
They did not believe in different states , but they also refused to become citizens of the old state. They were thinking about possibilities to find togetherness with all desert foxes without having to obey the rules of the old state.
First they tried to talk to "the others" about creating an oasis.
At the same time they devised ways of growing things that would satiate every fox. So they created various gardens. They offered to share their fruit with "the others". But those felt threatened, they feared to lose property in the desert and were scornful about "the gardeners", they even formed Anti-Gardener-Troops.
Although they suffered many a backlash the gardeners didn't give up. They continued to do gardening and shared their fruit with everyone who found it delicious.
"The others" however became more and more helpless, tired and hungry. There were no more gerbils to catch. Tons of scrapped refrigerators piled up in the desert..
"The others" became more and more fearful of the looming final big catastrophe and were more and more yearning for the juicy fruit from the small oasis-gardens. They began to carry out raids on the gardens. They took and ate everything they could get hold of. After each of these raids the hunters became sick because they ate too much, and unripe fruit, too. Tons of stolen fruit spoiled under the desert sun; even the most state-of-the-art refrigerators were useless because this fruit spoiled even faster when refrigerated.
The gardeners did not allow themselves to get confused. They created new gardens.
Finally the hunting foxes accepted the gardeners' offer to create a joint oasis-system. Every male and female fox should be a native member, should live under the protection of the community and should have the right to create a garden of their own from early childhood on.
And so it happened.
Much later:
Noone wants to distribute refrigerators in the desert anymore. There is no shortage of any kind anymore. Noone knows the difference between authorized  and not authorized foxes.
Noone is afraid of starving to death, because now so many gardens are in full bloom.
- by Maria